2014
06.09

2014
04.07

19.4. Mafia Party!

2014
02.03

Stellungnahme/Pressemitteilung

Das autonome Jugendhaus ist seit mittlerweile 30 Jahren ein Anlaufpunkt für Jugendliche in Bargteheide.
 Das AJH unterscheidet sich zum einen durch die komplette Selbstverwaltung und zum anderen durch den politischen Hintergrund von anderen Jugendinstitutionen Bargteheides wie dem JuZe, den Pfadfindern, dem Cuzco, dem Skatepark und dem Ganztagszentrum.

Das Autonome ist ein Freiraum in dem sich ein jede_r ausleben kann ohne andere auf irgendeine Weise einzuschränken. Diesen Prozess gemeinsam zu gestalten ist manchmal kräftezehrend- aber das nehmen wir gerne in Kauf!

Denn Rassismus, Antisemitismus, Sexismus, Homophobie und Faschismus haben sich längst in der Mitte der Gesellschaft breit gemacht, im Autonomen aber wollen wir dem keinen Platz lassen. Mit einem seit Jahren diversen Angebot von DJ-Partys über Konzerte, Filmabende, Bildungsseminare, einer veganen Vokü (Volksküche) und Politikgruppen bietet das AJH einen Raum für diverse Interessen.

Vor 9 Jahren musste das alte AJH-Gebäude in der Lübecker Straße 45 einem Neubaugebiet weichen und umziehen.

Vorerst stand jedoch kein neues Gebäude in Aussicht. Erst nach 2 Demonstrationen konnte ,,Am Volkspark 1” als neues Vereinszentrum betitelt werden. Zum dritten Mal in der AJH Geschichte waren die Jugendlichen selbst nun gefordert, einen teils von der Stadt unterstützten, sehr umfangreichen Umbau und eine Renovierung durchzuführen. Nur durch den konsequenten Einsatz der Aktiven konnten die Container, die ehemals Migrant_Innen beherbergten, zu einem Jugendhaus gemacht werden.

Angepriesen wurde uns der Standort auch damit, dass durch die Tatsache, dass keine direkten Nachbarn vorhanden sind, ein Lärmproblem beseitigt wäre.  Dieser vermeintliche Standortvorteil hat sich für uns jedoch als Trugschluss herausgestellt., denn an denen in letzter Zeit stattgefundenen Veranstaltungen war immer öfter die Rede von einem Lärmproblem. Die Polizei kam mehrmals am Abend, weil die Musik zu laut gewesen wäre, Anwohner_innen fühlten sich gestört und das Ordnungsamt hat, ohne das Gespräch mit uns zu suchen, eine Lärmmessung initiiert.

Am 04.01.2014 gipfelte die Situation durch die unsachgemäße Entsorgung einer Flasche nach draußen durch einen Gast, als gerade wieder einmal mit der Polizei gesprochen wurde. Die Beamt_Innen fassten diese Aktion als Angriff auf und die Situation drohte kurz zu eskalieren. Nach deeskalierenden Maßnahmen auf beiden Seiten wurde die Veranstaltung offiziell beendet.

Wir als der Verein für ein autonomes Jugendhaus e.V. distanzieren uns klar von dieser Aktion und sehen sie als unnötig, besonders in ökologischer Hinsicht, und unglücklichen Zufall.  Allerdings scheint die Summe dieser Ereignisse für das Ordnungsamt Grund genug zu sein, das diesjährige geplante Festival anlässlich des 30-jährigen Jubiläums nicht zu genehmigen, da laut Herrn Fleischmann: ,,von dort aus Straftaten ausgehen”.

Wir sehen diesen Vorwurf als absolut ungerechtfertigt und unverhältnismäßig an, da wir seit Jahrzehnten für unsere friedlichen Demonstrationen, Partys und kulturellen Veranstaltungen bekannt sind. Wir sehen dies als Blockade der Bargteheider Jugendarbeit und der Vereinstätigkeit einer etablierten Institution Bargteheides.

Des Weiteren fühlen wir uns durch eine Gaststättenkonzession eingeschränkt, die wir für die nächste Veranstaltung aufgedrängt bekommen haben. Aufgedrängt in der Hinsicht, dass ein Vereinsmitglied beim Gespräch mit dem Ordnungsamt konkret durch Androhungen finanzieller Forderungen im fünfstelligen Bereich des Finanzamts unter Druck gesetzt wurde, falls keine Konzession vorgewiesen werden könne. Abgesehen davon, dass wir diese Praxis als unmoralisch betrachten ist sie politisch für uns nicht tragbar, weil im AJH keine Einzelpersonen Entscheidung treffen sondern NUR das Plenum als einziges beschlussfähiges Organ. Das ist auch der Stadtverwaltung seit Jahren bekannt.

Die Problematik mit der Gaststättenkonzession ist kein Einzelfall in Bargteheide sondern kommt in autonomen Zentren in ganz Deutschland immer häufiger vor.

Wir sehen uns dadurch von einem gemeinnützigen alternativen Zentrum für Kultur und Politik zu einer kommerziellen Gaststätte bzw. Disco degradiert.

Durch die reine Selbstverwaltung bleibt uns zur Finanzierung als gemeinnütziger Verein nur die Möglichkeit Veranstaltungen zu planen und durchzuführen um das Projekt autonome Jugendarbeit in Bargteheide am Leben zu erhalten.

Wir wollen uneingeschränkt die Tradition der letzten 30 Jahre weiterführen!

Wir wollen feiern, dass dieses Projekt seit 30 Jahren besteht!

Wir wollen weiterhin ein Freiraum für Jugendliche in Bargteheide sein, die ihre Freund_innen aus sozialen Netzwerken auch real treffen wollen!

Wir wollen weiterhin einen Raum für die Auseinandersetzung mit Politik und untereinander bieten!

Wir wollen und werden weiterhin autonome Jugendarbeit in Bargteheide leisten!

! Kein Tag Ohne Autonomes Jugendhaus !

2014
01.09
Bodo lernte stets: Du bist deines Glückes Schmied.
Im harten Hamburg ist er aber immer noch nur Amboss, bis er durch ein Missgeschick den überzeugten Sozialisten Jochen kennenlernt. Plötzlich eröffnet sich für Bodo eine neue Welt und er fängt an Fragen zu stellen.
In seinen Augen funkelt ein roter Fünfzackstern und er hat ein Ziel: Venezuela!
Funktioniert der Sozialismus? Wer will den Kapitalismus?
Eine filmische Dokumentation, eingebettet in das Leben einer fiktiven Maskenfigur. Ein reales Zeitdokument mit der Spielfilmgeschichte des unbeholfenen Abenteurers Bodo.Am 21.01.2014 wollen wir gemeinsam mit euch ,,Bodo – Kapitalismus Sozialismus oder Was?” gucken. Im Anschluss gibt es eine Gesprächsrunde mit dem Hauptdarsteller Lionel.
Der Eintritt ist frei über Spenden freuen wir uns allerdings riesig!!!
Ladet eure Freunde ein und freut euch auf einen netten Abend.

Hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack: http://www.youtube.com/watch?v=2Y_Tm1m31bQ

2013
12.06

Breaking Bass

Serienfreaks aufgepasst!!

Wir laden euch am 04.01 ins Autonome Jugenhaus am Volkspark 1 ein mit uns die besten Serien, die die Welt zu bieten hat zu celebrieren!!
Trinkt mit uns an der Mac Larence Bar, feiert mit Nerds aus Passedena oder probiert die neusten Kniffe aus dem Playbook aus.
Eure Musik-Chefköche eingeflogen aus Albuquerque New Mexiko und der allseitsbeliebten Sesamstraße sind:
Ernie und Bert (ElektroSwing und House)
Pandalogic        (Minimal und ElektroSwing)
Rumbo              (House)
Wenn ihr euch als Serienheld verkleidet, kommt ihr für nur 2€ rein, wer langweilig ist zahlt 3€.
Lasst eurer Kreativität freien lauf, ihr Könige von Queens. Und passt auf, dass ihr nicht ins örtliche Sacred Heart eingeliefert werdet.
2013
11.13

E123 und Beatpoeten (30.11.)

Elektro ist ne feine Sache, doch bei den ganzen DJ’s kommen irgendwie die Bands zu kurz, der Punk wirkt doch ganz schön tot. Deswegen haben wir für euch auf der Bühne:

E123 und Beatpoeten

Fürs Gleichgewicht gibts trotzdem eine Aftershow mit fetten DJ’s:

DJ Nrtya

Linxmix

SmallfieldT

Die Türen öffnen sich um 20:00, die Musik geht dann (hoffentlich) um 21:00 los.
Für den Eintritt müsst ihr euch von eurem Sparschwein vier Euronen ergaunern.

2013
11.13

Konzert im Haus (16.11.)

2013
11.13

In der Nacht vom 9. auf den 10. November wurde die Synagoge in Pinneberg von bisher noch Unbekannten geschändet. Und das am Abend der 75. Wiederkehr der Progromnacht 1938, die für so viele Menschen Hunger,Folter und Tod bedeuteten.
Die Solidarität muss jetzt der jüdischen Gemeinde in Pinneberg gelten. Hiermit unterstützen wir den Aufruf des dortigen Gemeindevorsitzenden Bitte kommt zur Solidaritätsdemonstration am kommenden Freitag den 15. November, 18.00 Uhr ab Bahnhofvorplatz Pinneberg, zahlreich, auch wenn der Termin sehr kurzfristig ist!

Antisemitismus raus aus den Köpfen!

2013
11.07

 

Auf geht’s ins Party-Wunderland!
Die coolen Kids laden euch am Samstag wieder zu einer fetten Fete ein!
Das heißt so viel Chips wie wir wollen, Cola trinken noch nach dem Zähneputzen und viele tolle Tanzspiele!

Stattfinden soll die Sause am Samstag, dem 9.11. um 22:00 Uhr!
Damit wir ganz viel Spaß haben, legen DJ Robomix und Senior Formidable all unsere Lieblingslieder auf.
Aus eurem Sparschwein müsst Ihr 3 Euro mitbringen, um ins Party-Wunderland einzutreten. Ihr dürft natürlich auch ganz viele Freunde einladen!
Eure coolen Kids!

+++++++Freigetränke+++++++


2013
10.30

Wir, die Menschen aus dem Autonomen Jugendhaus und deren Peripherie, erklären hiermit unsere Solidarität mit den Kämpfen, die die Gruppe “Lampedusa in Hamburg” und alle Geflüchteten in deren Lage zur Zeit austragen müssen.
Wir rufen dazu auf zahlreich an der Demonstration am 2. November teilzunehmen, die Geflüchteten in ihren Kämpfen zu unterstützen und dem Senat ganz klar zu zeigen, was wir von der angewandten Flüchtlingspolitik halten.

Organisiert euch, seid solidarisch, Bleiberecht für ALLE!
Viva Anarchia.

Im Folgenden der Aufruf zur Demonstration am 2. November:

Bundesweite Demonstration am 02.11.
SAMSTAG • 02.11.2013 • 14 UHR
HACHMANNPLATZ (HAUPTBAHNHOF)

„Solidarität mit „Lampedusa in Hamburg“
Wir fordern ein Bleiberecht nach § 23 Aufenthaltsgesetz!

Was moralisch falsch ist, kann politisch nicht richtig sein.
Kommt zusammen gegen Unmenschlichkeit, Ungerechtigkeit und Rassismus!

Der Hamburger Senat blockiert weiterhin jede gerechte Lösung für die
libyschen Kriegsflüchtlinge „Lampedusa in Hamburg“.

Seit fast einem halben Jahr ist „Lampedusa in Hamburg“ auf der Straße
und tausende Menschen unterstützen ihre Forderung nach einem
Aufenthaltsrecht. Den Stimmen für Gerechtigkeit und Menschlichkeit zeigt
der Senat unbeirrt die kalte Schulter. Hat die St. Pauli Kirche mit der
notdürftigen Unterbringung von 80 „Lampedusas“ einen African Summer
ausgerufen, bereitet der Hamburger Senat nun einen Deutschen Winter vor.
Zusammen mit der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ rufen wir alle
solidarischen Menschen auf, wieder zusammen zu kommen.

Samstag, 02. November
Großdemonstration – Anerkennung der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ jetzt!
14°° Uhr Hauptbahnhof/Hachmannplatz

Mittwoch, 06. November
Schweigeminute und Gedenken an die auf der Flucht gestorbenen Menschen
und Mahnung für die Anerkennung der Gruppe „Lampedusa in Hamburg“ an die
Hamburger Bürgerschaft
18.30 Uhr Rathausmarkt

Genug ist genug!